Das nächste Treffen der PSAG:

findet statt:


am 1. November 2017 um 9.30 Uhr
in den Räumen der Werkstätten für behinderte Menschen,
Beendorfer Straße 1 in Helmstedt.


Michael Hauss-Labouvie informiert uns über die „psychotherapeutische / psychiatrische
Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Helmstedt“.

 

 


 


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Liebe Leserin, lieber Leser,
wir freuen uns, Ihnen die aktuelle 9. Auflage des Beratungsführers der Psychosozialen
Arbeitsgemeinschaft (PSAG) im Landkreis Helmstedt vorlegen zu können.


Wir veröffentlichen den Beratungsführer
als Online-Version unter dem seitlich zu findenden Stichwort 'Beratungsführer'.


Öffentlichkeitsarbeit:


Bericht in der Braunschweiger Zeitung vom 21.01.2016:

Vorstellung der 9.Neuauflage des PSAG-Beratungsführers


(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

 


Bericht in der Braunschweiger Zeitung vom 14.11.2012:

Vorstellung der 8.Neuauflage des PSAG-Beratungsführers


(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)



Bericht in der Braunschweiger Zeitung vom 8.12.2011:

30 Jahre Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Helmstedt: Netzwerk für psychosoziale Arbeit


(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)




Pressemitteilung (leicht abgeändert veröffentlicht in der BZ-HE vom 21.05.2008):

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Helmstedt warnt vor Einsparungen:
Psychosoziale Versorgung der Bevölkerung gefährdet

Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG ), ein Verbund von Einrichtungen, die pädagogisch, beraterisch und psychotherapeutisch im Landkreis Helmstedt tätig sind, sorgt sich um die Aufrechterhaltung der bedarfsgerechten Versorgung im sozialen Bereich.

Anlass ist die prekäre finanzielle Situation des Landkreises.
Freiwillige soziale Leistungen stehen zur Disposition.

In den letzten Jahren ist im Landkreis Helmstedt ein leistungsfähiges und bedarfsgerechtes Netzwerk sozialer Leistungen errichtet worden.
Von einer möglichen Kürzung der Leistungen sind insbesondere freie Träger, wie Wohlfahrtsverbände und Vereine betroffen, deren Angebote ein Großteil der sozialen Versorgung im Landkreis sicher stellen.

Da die Ausgaben für freiwillige Leistungen im Landkreis Helmstedt durchaus im Landesdurchschnitt liegen, wäre es nicht nachvollziehbar, wenn durch Streichungen gewachsene, gut funktionierende Strukturen zerschlagen würden.

Die PSAG möchte in diesem Zusammenhang auch auf mögliche Folgekosten dieser Entwicklung aufmerksam machen: Ambulante Leistungen müssten infolgedessen von anderen Kostenträgern ( Bund, Land, Krankenkassen ) erbracht werden.
Auch der Wegfall präventiver Hilfestrukturen führt zu späteren und dadurch viel teureren Notwendigkeiten.

Deshalb unterstützt die PSAG, im Sinne des Allgemeinwohls, nachhaltig die Bemühungen des Landkreises die Streichungen der freiwilligen Leistungen im sozialen Bereich zu vermeiden.


Presseartikel der Braunschweiger-Zeitung/Helmstedter Nachrichten vom 15.06.2007 zur Herausgabe des PSAG-Beratungsführers:

Wegweiser für Hilfsbedürftige
Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft gibt neuen Beratungsführer heraus - 3000 Stück in 7. Auflage

Von Jürgen Paxmann

HELMSTEDT. Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft hat einen neuen Beratungsführer herausgegeben, der auf 156 Seiten auflistet, welche sozialen und medizinischen Dienstleistungen im Landkreis Helmstedt angeboten werden. Es ist bereits die 7. Auflage dieser Informationsbroschüre.
Die Macher der 3000-fach gedruckten Publikation erklärten gestern, warum es Sinn macht, diese Sammlung von Adressen spätestens alle vier Jahre zu aktualisieren. "Weil sich die Angebote ständig erweitern", erklärt Susanne Sassin vom Jugendamt des Landkreises. "Ich schätze, die Palette hat sich gegenüber der Erstauflage im Jahr 1984 nunmehr verdreifacht", meint die Kreisangestellte.

Die seelischen Erkrankungen der Menschen, ihre Suchtprobleme, auch Phänomene wie Zuwanderung und Armut hätten in den gut zwei Jahrzehnten so sehr zugenommen, dass die Nachfrage vor allem nach freien Hilfsangeboten stark gestiegen sei.
Michael Hauss-Labouvie von der Beratungsstelle für Eltern und Jugendliche, Angelika Rolle von den Berufsbildenden Schulen und Henrike Schirren von der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel haben diesmal darauf großen Wert gelegt, dass alle aufgeführten Vereine, Verbände und Einrichtungen im einheitlichen Raster erscheinen.

Ob Ärzteschaft, Apotheken, Kindertagesstätten, kirchliche Einrichtungen, Selbsthilfe- und Kontaktgruppen, Behörden oder professionelle Berater: Immer folgen unter dem Namensschriftzug (jeweils durch graue Balken unterlegt) die dazu gehörigen Anschriften, Telefonnummern, Internetadressen und Sprechzeiten. Dazu steht dort eine Beschreibung des Angebots, auch Kosten werden genannt.
Den Druck realisiert und finanziert haben der Landkreis Helmstedt und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.
Erster Kreisrat Uwe Winkler begründete das Engagement des Kreises damit, dass dieser Beratungsführer vielen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, eine gute Handreichung böte. Die Auflistung gebe Übersicht über ein breit gefächertes Angebot an sozialen Dienstleistungen im Landkreis, das allerdings immer schwerer zu halten sei.


Blättern im gestern erschienenen Beratungsführer(von links):
Erster Kreisrat Uwe Winkler, Raphaela Harms (Braunschweigischer Kulturbesitz),
Michael Hauss-Labouvie (Beratungsstelle für Eltern und Jugendliche),
Susanne Sassin (Jugendamt), Henrike Schirren (Lebenshilfe) und Angelika Rolle
(Berufsbildende Schulen).
Foto: Oliver Bauer


Braunschweiger Zeitung, Helmstedt, 15. Juni 2007, Helmstedt Lokales, Seite H02


Presseartikel Braunschweiger-Zeitung/Helmstedter Nachrichten vom 9.11.2006 zur PSAG-Sitzung anläßlich des25-jährigen PSAG-Bestehens:

Für mehr Menschlichkeit im Landkreis
Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft feiert ihr 25-jähriges Bestehen - Festrede: "Keine Zeit für Liebe?"


Zum 25-jährigen Bestehen der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft
Helmstedt sprach Michael Hauss-Labouvie im Schloss Schöningen.
Foto: Oliver Bauer


SCHÖNINGEN. Seit 25 Jahren gibt es die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) in Helmstedt. Aus diesem Anlass feierte sie gestern im Herzoginnensaal des Schlosses Schöningen.
"Die PSAG hat die Lebensqualität der betroffenen Menschen gesteigert und sie auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben unterstützt", sagte Matthias Wunderling-Weilbier, Bürgermeister von Schöningen. "Ihre Arbeitsgemeinschaft ist ein wichtiger Gradmesser für den Zustand unserer Gesellschaft. Dadurch gibt es mehr Menschlichkeit in unserem Gemeinwesen", so Wunderling-Weilbier.
Zu den Gratulanten gehörte auch Erster Kreisrat Uwe Winkler, der der PSAG für ihre Arbeit dankte und einen Scheck an die Schatzmeisterin überreichte.

In einer Präsentation blickte Michael Hauss-Labouvie, Vorstand der PSAG, auf die vergangenen 25 Jahre zurück. Auch in Zukunft wolle die PSAG die Qualifikation der Mitglieder auf dem neusten Stand halten. "Die Fortbildung ist uns weiter wichtig", so Hauss-Labouvie.

Im Festvortrag betonte der Soziologe Prof. Dr. Hans Bertram von der Humboldt-Universität Berlin, dass die gesellschaftlichen Veränderungen auch an die Arbeitsgemeinschaft neue Anforderungen stellen werde. "Es wird eine Vielzahl an Betreuungsmöglichkeiten und eine gute Infrastruktur benötigt", erklärt Bertram. In seinem Vortrag zum Thema "Keine Zeit für Liebe, keine Zeit für Kinder?" erklärte er, dass sich der Wandel nicht zurückdrehen lasse.
"Den jungen Leuten ist durch die geänderten Berufsbilder die Zeit für Liebe und Partnerschaft genommen worden. Sie müssen in ihre Ausbildung investieren. Gemeinsame Lebenspartnerschaften mit Kindern beginnen später", erklärte Bertram.
Dies sei kein Trend in Deutschland allein, auch in anderen Ländern gebe es diese Entwicklung. Dennoch: "Deutschland ist nach den USA das Land, in dem Paare am meisten belastet sind", zitierte Bertram aus einer Studie. "Es müssen neue Organisationformen nicht nur in Bezug auf die Kinder gefunden werden." cw

Donnerstag, 09.11.2006